Basiskompetenzen

Pädagogische Zielsetzung und Umsetzung

 

 

 

 

Basiskompetenzen
Basiskompetenzen sind grundlegende Fähigkeiten/ Fertigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale,

die dem Kind helfen sollen, mit anderen Kindern und Erwachsenen in Kontakt zu treten

und sich mit sich und seiner Umwelt auseinandersetzen zu können.

 

 

Definition 

 

Basis: kommt aus dem Griechischen und bedeutet Grundlage
Kompetenz: aus dem Lateinischen und bedeutet Fähigkeit

 

Die nachfolgenden Basiskompetenzen und ihre Umsetzung

in der Bildungs-und Erziehungsarbeit stehen im Fokus unserer Krippenbetreuung.

Unter Selbstwahrnehmung versteht man u.a. das Selbstwertgefühl und die positiven Selbstkonzepte ( Wie bewertet ein Kind seine Eigenschaften, seine Fähigkeiten und was weiß es über sich) - eine Voraussetzung für die Entwicklung eines gesunden Selbstvertrauens.

 

Wir setzen die Förderung zur Selbstwahrnehmung wie folgt um:

 

  • Wir setzen an den Stärken der Kinder an

  • Durch angemessenes Lob werden die Kinder bestärkt

  • Aufgaben werden entwicklungsgemäß gestellt

  • Dem Kind die Möglichkeit geben „Nein“ zu sagen

  • Wir schaffen eine vertrauensvolle und emotionale Bindung

  • Durch aktives Zuhören und Verbalisieren der Gefühle wird das Kind in seiner Persönlichkeit ernst genommen.

  • Der Übergang vom Elternhaus in die Einrichtung wird bewusst vorbereitet und gemeinsam mit den Eltern gestaltet.

  • Beim Wickeln, Füttern und anderen pflegerischen Tätigkeiten entwickelt sich eine gute Beziehung zwischen Kind und Erzieherin.

 

 

 

 

 

Das Kind soll sich als Verursacher seiner Handlung sehen (Autonomieerleben). Es soll zu der Überzeugung gelangen, dass es schwierige Aufgaben durch eigene Möglichkeiten bewältigen, sich selbst steuern, Neugierde und eigene Interessen entwickeln kann.

 

Wir setzen die Förderung zur motivationalen Kompetenz wie folgt um:

 

  • Das Kind wird durch altersangemessene Aufgaben unterstützt, die geringfügig über dem Leistungsvermögen des Kindes liegen.

  • Genaues Beobachten verhindert Über- bzw. Unterforderung

  • Handlungen und Problemlösungsprozesse werden kommentiert, die

  • Kinder durch bewertete Aussagen belohnt.

  • Ermunterung und Unterstützung wird gegeben

  • Zeit und Raum zum selbständigen Tun werden zur Verfügung gestellt.

  • Materialien werden nach dem individuellen Entwicklungsstand angeboten.

 

 

 

 

 

Kinder sollen lernen durch eigenes Tun und eigene Aktivität. Am Besten gelingt dies, wenn alle Sinne des Kindes angesprochen werden. Das Kind setzt sich mit Themen auseinander, vergleicht, schafft Verbindungen, zieht Schlüsse, sammelt Erfahrungen und erweitert so sein Denken und das Gedächtnis.

 

Wir setzen die Förderung zur kognitiven Kompetenz wie folgt um:

 

  • Angebote und Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme mit allen Sinnen

  • Experimente mit verschiedenen Elementen aus Natur und Umwelt

  • Altersgemäße Bilderbücher, Reime, Geschichten usw. werden den Kindern angeboten

  • Zur Problemlösung eigene Möglichkeiten finden lassen, es gegebenenfalls unterstützen

  • Aktiv am Geschehen teilnehmen

  • Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten anbieten

 

 

 

 

Hierbei unterteilt man die Verantwortung für Gesundheit und körperlichem Wohlbefinden, und grob –und feinmotorische Kompetenz (siehe auch Bewegungserziehung), sowie die Fähigkeit zur Regulierung von körperlicher Anspannung (z.B. Übergangsobjekt).

 

Wir setzen die Förderung der physischen Kompetenz wie folgt um:

 

  • Rechtzeitiges Wechseln der Windeln

  • Achten auf entsprechende Kleidung, um Überhitzung und Unterkühlung zu vermeiden

  • Hände waschen, vor dem Frühstück

  • Ausreichendes Lüften der Räume.

  • Auf gesundes Essen und Trinken wird geachtet

  • Ernährungsvorschriften (Allergien) werden mit den Eltern abgesprochen

 

 

 

 

 

Grundlage dafür ist eine gesunde emotionale Bindung, zuerst zu den Eltern, dann in der Kinderkrippe zum Erzieher und zu den anderen Kindern.

 

 

 

Wir setzen die Förderung der sozialen Kompetenzen wie folgt um:

 

  • Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der Kinder werden wahrgenommen und aufgegriffen

  • Das Kind wird ernst genommen

  • Auf die Körpersprache des Kindes wird sorgsam geachtet

  • Das Einhalten von Regeln wird durch Wiederholen geübt

  • Gesprächsregeln werden durch Kommunikation untereinander geübt (z.T. mit gebärdengestützter Kommunikation)

  • Das Kind wird in Konfliktsituationen ernst genommen, begleitet und unterstützt.

 

 

 

 

 

Das Kind erfährt sich als Teil einer Gemeinschaft mit Normen und Werten. Es soll unvoreingenommen auf Andere zugehen

 

 

 

Wir fördern die Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenzen wie folgt:

 

  • Es gibt Regeln wie z.B. nicht schlagen, nicht schubsen….

  • Mahlzeiten und Getränke werden am Esstisch eingenommen

  • Alle Kinder werden angeleitet sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen

  • Unser Vorbild vermittelt Wertschätzung und Respekt gegenüber anderen Kulturen

 

 

 

 

 

Das Kind lernt Verantwortung für das eigene Handeln, gegenüber anderen Menschen, für Natur und Umwelt.

 

Wir fördern Verantwortungsübernahme unter anderem durch:

 

  • Gemeinsames Aufräumen der Spielsachen

  • Mithilfe bei häuslichen Arbeiten wie z.B. Tisch decken

  • Verschiedene Naturerfahrungen

  • Hinführung zur Übernahme von altersgemäßen Aufgaben (z.B. die Kinder helfen sich gegenseitig)

 

 

 

 

 

Das Kind lernt seine Meinung einzubringen, die Meinung der anderen zu akzeptieren. Durch das Einhalten von Regeln, überdenken von Standpunkten wird das Kind auf das Leben in einer demokratischen Gesellschaft vorbereitet.

 

Wir fördern die Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe durch:

 

  • Vorbildfunktion der pädagogischen Mitarbeiter

  • Einbeziehung der Kinder bei Entscheidungen (z.B. was spielen wir heute im Kreis?)

  • Durch unsere Begleitung, Unterstützung, Bestärkung, Achtsamkeit

 

 

 

 

 

Sie ist die Grundlage für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen. In jeder Entwicklungsstufe hat der Mensch Aufgaben zu bewältigen, die für seine weiter Entwicklung von großer Bedeutung sind. Diese Aufgaben oder Entwicklungsstufen stellen immer Herausforderungen bzw. Stressfaktoren dar, die auf unterschiedlichste Weise bewältigt werden können. Die Stabilität und Widerstandsfähigkeit eines Menschen steigt mit der Vielzahl der Bewältigungsformen, auf die er zurückgreifen kann.

 

Wir fördern Resilienz wie folgt:

 

  • Einfühlsames Eingehen auf Trennungsängste und Krisen während der Eingewöhnungsphase

  • Krisenhafte Situationen werden als Chance zur Bewältigung von Ängsten und Unsicherheiten genutzt

  • Eigenaktivitäten und Eigenverantwortung werden gestärkt

  • Positive Beziehungen werden ermöglicht

  • Kinder werden auf Veränderungen vorbereitet

  • Annehmen der Kinder

  • Wertschätzenden Umgang miteinander

  • Angenehmes Gruppenklima

  • Stressfreier Tagesablauf

 

 

 

 

 


 

Jedes Kind lernt von Geburt an, weil es aktiv und neugierig ist. Das Kind soll lernen erworbenes Wissen anzuwenden und zu übertragen, eigene Lernprozesse wahrnehmen, zu steuern und zu regulieren.

 

Wir fördern die Lernkompetenz wie folgt:

 

  • Das Kind soll sich ganzheitlich entwickeln

  • Es erhält emotionale Zuwendung und Verständnis

  • Es erhält die nötige Zeit und den Raum, um die verschiedenen Dinge in seiner Umgebung wahrzunehmen und zu verstehen

  • Die Kinder werden ermutigt, aber nicht gedrängt

  • Erreichte Lernschritte werden positiv kommentiert

Selbstwahrnehmung
Motivationale Kompetenz
Kognitive Kompetenzen
Physische Kompetenz
Soziale Kompetenzen
Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenzen
Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme
Fähigkeiten und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe
Resilienz
Lernmethodische Kompetenzen - Lernen wie man lernt

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