Bildung im Kindergarten?

Ja. Wir fördern Ihr Kind nach den im bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan beschriebenen Grundlagen.
Im Folgenden möchten wir Ihnen diese Bildungsbereiche mit unseren Zielen und deren Umsetzung vorstellen.

 

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Warum ist uns dieser Bildungsbereich wichtig?

 

  • Im Kindesalter ist Bewegung unverzichtbar, um der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes Raum zu geben, das Wohlbefinden und die motorischen Fähigkeiten zu üben, sowie eine gesunde Entwicklung anzuregen.

  • Die Bewegungsbedürfnisse Ihres Kindes einzuschränken bedeutet die Entwicklung des Kindes empfindlich zu stören. (Haltungsschäden, Entwicklungsverzögerung, Organleistungsschwäche, Koordination, Kondition, weniger Ausdauer, Aggressionsabbau, etc.)

 

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um: 

 

  • Die Kinder erkennen ihre eigenen körperlichen Grenzen und erweitern diese durch üben (z.B. Treppen steigen, Bobbycar fahren, Spaziergänge)

  • Wir fördern die Fein- und Grobmotorik der Kinder. (Schneiden, Puzzeln, Springen, Rennen)

  • Die motorischen und koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten regen wir an. Die Kinder erproben und verfeinern dies dadurch. (z.B. Klettern, Werfen und Fangen von Bällen)

  • Eine offene Raumgestaltung mit unterschiedlichen Ebenen und Freiräumen.

  • Das Angebot von verschiedenen Fahrzeugen oder anderen Fortbewegungsmitteln (z.B. Rody-Pferde etc.)

  • Freies Bewegen im Außenbereich.

  • Indem wir mit Ihnen Absprachen über bequeme Kleidung ohne Bänder oder Kordeln treffen – dies ermöglicht Ihrem Kind sich frei zu bewegen.

 

 


 

 

 

 

 

Warum ist uns dieser Bildungsbereich wichtig?

 

  • Mathematisches Talent kann sich dann am Besten entfalten wenn Kinder frühzeitig Gelegenheit erhalten, mathematische Lebenserfahrungen (Größe, Gewicht, Zeit, Raum, Menge, räumliche Wahrnehmung, Rhythmus, Ordnen, Formen) mit allen Sinnen zu begreifen und zu erproben. Alltagssituationen werden von uns genutzt um den Kindern mathematische Erfahrungen

  • bewusst zu machen.

 

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

 

  • Indem Ihr Kind im Ballbecken oder in Naturmaterialien „baden“ darf.

  • Wahrnehmen der Raum-Lage-Position des Kinders z.B. „oben sein“, etwas „hinauftragen“, runter springen, rein klettern

  • Kennenlernen einfacher geometrischer Formen wie z.B. rund, eckig, kreisförmig, rechteckig, quadratisch, dreieckig etc. .

  • Ordnen und sortieren z.B. beim Aufräumen

  • Zeit wahrnehmen z.B. „Zuerst essen wir, dann schläfst du und dann kommt dein Papa und holt dich ab.“

  • Umgang mit Begriffen wie z.B. größer und kleiner

  • Verse, Reime, Fingerspiele mit entsprechenden Texten

  • 1-zu-1-Zuordnung: z.B. „Jeder bekommt ein Gummibärchen.“

 

 

 

 

 

Warum sind uns diese Bildungsbereiche wichtig? 

  • Kinder wollen wissen wie etwas schmeckt, wie es sich anfühlt,

wie es funktioniert und ob es immer so funktioniert.

Ihr Forschungsinteresse gilt z.B. dem Wasser,

der Falllinie, dem Lichtschalter, etc.

  • Die Kinder machen dabei Fortschritte in ihrer Entwicklung.

Ihre Beobachtungsfähigkeit wird differenzierter und genauer,

hier wollen wir sie unterstützen.

 

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

  • Durch Experimente erleben und erfahren die Kinder

naturwissenschaftliche Vorgänge. „Wasser ist flüssig“, „Schnee schmilzt“

  • Mit Ihrem Kind Saatkörner einsäen,

um das Wachstum der Pflanzen bewusst zu erleben.

  • Das Wetter beobachten.

  •  Eigenschaften unterschiedlicher Stoffe kennenlernen

z.B. fest – flüssig, heiß – kalt

  • Vorgänge in der Umwelt beobachten z.B. „es schneit“,

„hell und dunkel“, „Kugeln rollen nach unten“, etc.

  • Naturmaterialien sammeln und begreifen

  • Verschiedene Geschmacksrichtungen kennen lernen

  • Unterschiedliche Oberflächen und Materialien erforschen

  • Einfache technische Versuche z.B. Licht an und ausmachen

  • Sinnliche Erfahrungen: planschen, schütten, kneten, pusten, riechen, etc.

 

 

 

Warum sind uns diese Bildungsbereiche wichtig? 

 

  • Werte und Normen vermitteln

  • Lernen mit Krisen, Brüchen und Übergängen im Leben gut mit Hilfe der Religion zu Recht zu kommen.

  • Kinder bei ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung helfen.

  • Ihr Kind in seinem Selbstwertgefühl und seiner Selbstbestimmung zu unterstützen.

 

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

 

  • Die Kinder erleben und staunen vor der Schöpfung

  • Wir sind alle Menschen und machen auch mal Fehler àKultur des Verzeihens

  • Mitverantwortung für unseren Krippenalltag tragen z.B. „Aufräumen“

  • Konflikte aushalten und austragen lernen, bereit sein Lösungen zu finden

  • Auf gewaltsame Auseinandersetzungen zugunsten eines verbalen oder gestikulierenden Aushandelns verzichten

  • Mit Misserfolgen umzugehen und es erneut zu versuchen

  • Jeder Mensch ist etwas Besonderes, wir begegnen ihm mit Achtung und Toleranz

  • Die Unterschiede der einzelnen Menschen kennen zu lernen, und einander zu helfen

  • Den eigenen Willen entdecken und Teile des Lebens selbst zu bestimmen

 

 

 

 

 

Warum ist uns dieser Bildungsbereich wichtig? 

 

  • Umweltbildung findet täglich durch Naturbegegnungen, Erlebnissen mit Tieren und Pflanzen und dem Umgang mit Naturmaterial statt. Die Kinder erhalten die Möglichkeit Umwelt mit allen Sinnen zu erfahren und sie als unersetzlich und verletzbar wahrzunehmen.

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

 

  • Tiere und Pflanzen kennen lernen

  • Die Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen

  • Naturmaterialien kennenlernen (Erde, Sand, Steine, Blumen, Blätter, etc.)

  • Emotionaler Zugang zur Umwelt

  • Freude und Entspannung (Sonnenstrahlen auf der Haut spüren, barfuß durchs Gras laufen, etc.)

  • Den Kindern Zeit und Raum geben, eigene Erfahrungen zu machen z.B. falle ich in den Schneematsch, werde ich nass.

 

 

 

 

 

Warum ist uns dieser Bildungsbereich wichtig? 

 

  • Schon im Mutterleib hören Babies Töne, sie leben in dem ersten Monaten überwiegend in einer Klangwelt und nehmen akustische Reize viel stärker wahr als optische

  • Musik kann zur Entspannung, Aufmunterung, Lebensfreude und emotionalen Stärke und damit zur Ausgeglichenheit beitragen.

 

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

 

  • Ihr Kind soll Freude an der Musik und am Singen finden.

  • Die Kinder lernen ihren eigenen Körper als Instrument kennen.

  • Über Bewegung erleben und spüren die Kinder Takt und Rhythmus.

  • Die Kinder sammeln Erfahrungen mit einfachen Instrumenten.

  • Durch das Singen von Liedern (auch Schlafliedern), durch rhythmisieren und „Kniereitern“.

  • Durch das Angebot von Bewegungsspielen und Tänzen

  • Unterschiedliche Materialien und Instrumente, die eine Differenzierung von Klängen ermöglicht z.B. „Trommeln auf dem Tisch oder Boden“.

  • Akustische Signale, die die Kinder zum Aufräumen oder zum Schlafen anregen

  • Bewusster Einsatz von CDs

 

 

 

 

 

Warum sind uns diese Bildungsziele wichtig? 

 

  • Zu Beginn der bildnerischen Ausdrucksentwicklung stehen die Urformen des Kritzelns, später lernt das Kind noch andere Gestaltungsformen (bis hin zum Schreiben)

  • Neugier, Lust und Freude am eigenen schöpferischen Tun sind Motor der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung – wir ermöglichen diese Erfahrungen den Kindern

 

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

 

  • Die Kinder lernen unterschiedliche Gestaltungsmaterialien kennen (flüssige Farbe, Wasserfarbe, Knete, Papier, Pappe, Sand, etc.)

  • Die Arbeiten der Kinder werden wertgeschätzt und anerkannt (es geht uns nicht um das Herstellen von Produkten)

  • Die Schaffung von Zeit und Raum für Experimente mit unterschiedlichen Farben, Stiften, Kleister, Ton, Knete und Papieren.

  • Die Gestaltung des Flurs oder Gruppenraumes mit Kinderarbeiten.

  • Die Gestaltung der eigenen Malmappe Ihres Kindes und sammeln der Kinderarbeiten in dieser.

  • Die Bereitstellung guter und hochwertiger Materialien

  • Zusammenarbeit mit den Eltern in der Anerkennung der Werke.

  • Grundverständnis von Farben und Formen erwerben.

 

 

 

Warum ist uns dieser Bildungsbereich wichtig? 

Gesundheitsförderung beginnt ab der Geburt.

Grundlegende Einstellungen und Gewohnheiten für gesundes

bzw. ungesundes Verhalten entwickelt sich bereits in den

ersten Lebensjahren, besonders den ersten drei

– sie bleiben oft lebenslang erhalten und aktiv

z.B. Gesundheitsprobleme wie Übergewicht,

Sucht oder geringe Stressresistenz.

 

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

 

- In Kooperation mit den Eltern bieten wir den Kindern

eine gesunde Ernährung an.

- Die eigene Körperwahrnehmung der Kinder wird gestärkt

z.B. Massagen, verschiedene Untergründe zum drüber krabbeln,

Sandsäckchen, Kissen, Decken.

- Ständig zugängliche Getränke

(überwiegend ungesüßter Tee und Wasser)

- Die Mithilfe Ihres Kindes bei der Zubereitung von Speisen

(z.B. Waffeln backen, Grießbrei kochen, Fläschchen zubereiten).

- Eine individuelle Schlafenszeit und einen eigenen Schlafplatz

- Unterstützung bei der Körperpflege wie Hände waschen,

Windelwechsel, Toilettenbenutzung aus eigenem Antrieb.

- Säuglinge und Kleinkinder reagieren auf Stresssituationen

durch das Aufsuchen einer Bezugsperson oder

eines Beruhigungsobjektes (z.B. Schmusetier). Wir versuchen

beides bereitzuhalten bzw. durch die lange Eingewöhnung

Ihrem Kind die Kontaktaufnahme zu verschiedene Bezugspersonen

zu ermöglichen.

- Kennenlernen des eigenen Körpers, Körperteile benennen

- Jeder darf solange Essen, wie er möchte

 

 

 

 

 

 

Warum sind uns diese Bildungsbereiche wichtig? 

 

  • Babies kommen bereits mit emotionalen und sozialen Kompetenzen auf die Welt. Diese sind Voraussetzungen, dass es sich in unserer sozialen Gemeinschaft einfinden kann.

  • Kleinstkinder benötigen konstante Beziehungen zu verschiedenen Personen (Erwachsene und Kinder) um sich sozial und emotional entwickeln zu können. So werden sie selbstständiger, leistungsfähiger, offener, lernen sich Hilfe zu holen und Probleme zu lösen, entwickeln ein hohes Selbstwertgefühl und ein positives Selbstbild.

  • Von Geburt an sind Kinder herausgefordert zu lernen, wie sie ihre Gefühle, ihr Temperament steuern und auf die Emotionen anderer reagieren

  • Konflikte gehören zum Alltag. Kinder können einige davon alleine lösen, bei manchen benötigen sie Hilfe.

 

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

 

  • Ihr Kind sollte seine eigene Gefühlswelt kennenlernen und ein emotionales Verständnis von sich selbst entwickeln (z.B. „Mein Freund ist traurig und weintàich bring ihm ein Taschentuch und seinen Lieblingsteddy“)

  • Wir nehmen Rücksicht aufeinander (z.B. Wir warten an der Treppe auf die Anderen ; wir halten uns an einfache Regeln und Strukturen)

  • Wir lernen uns in einer Gruppe von Menschen (Erwachsene und Kinder) zurecht zu finden, verschiedene Beziehungen aufzubauen, Konflikte auszutragen, Freunde zu finden

  • Das Kind lernt, Wünsche und Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen, zuerst nonverbal später verbal z.B. „Kann ich bitte Wasser haben?“

 

 

 

 

Warum sind uns diese Bildungsbereiche wichtig? 

 

  • Sprache ist eine wesentliche Voraussetzung für das Leben in einer Gemeinschaft und für schulischen und beruflichen Erfolg

  • Kinder versuchen von Anfang an mit ihrer Umwelt zu kommunizieren – zuerst mit Gestik, Mimik und Lauten – später mit Worten und Sätzen.

  • Einige Kinder unserer Einrichtung wachsen zu Hause mit verschiedenen Muttersprachen auf. Wir sprechen in der Krippe Deutsch und ermutigen die Eltern ihre jeweilige Landessprache mit den Kindern zu nutzen. So versuchen wir Wortverwechselungen und dem Dysgrammatismus vorzubeugen.

 

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

 

  • Kinder lernen sprechen, durch die intensive Kommunikation mit einer Bezugsperson. Wir versuchen den Kindern dieses Umfeld zu ermöglichen und Freude am Dialog zu vermitteln.

  • Kinder lernen zuzuhören, dies benötigen sie im späteren Leben (Kindergarten, Schule, etc.)

  • Durch Spiele, Reime, Gedichte, Kniereiter, Fingerspielen, Lieder, Bilderbüchern, Verse und das tägliche Gespräch lernt Ihr Kind sich zuerst über Mimik und Gestik später mit Worten und Sätzen zu verständigen.

  • Erster Zugang zu Literatur wird ermöglicht.

  • Eine sprachliche Begleitung alltäglicher Situationen wie z.B. Wickeln.

 

 

 

 

 

Warum sind uns diese Bildungsbereiche wichtig? 

 

  • In unserer Gesellschaft sind Medien unabdingbare Faktoren des öffentlichen, politischen, kulturellen, wirtschaftlichen, privaten, schulischen und beruflichen Lebens.

  • Sie sind Bestandteil unserer Lebensführung.

  • Medien beinhalten Chancen und Risiken

 

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

 

  • Medien im Alltag entdecken und bewusst in der Krippe einsetzen:

  • Auditiv: Musik- CDs

    • Visuell: Fotos, Bilderbetrachtungen (teilweise auf dem Laptop), Bilderbücher

    • Haushalt: Geschirrspüler, Mikrowelle, Kühlschrank, Telefon, Lampen

    • Büro: Kopierer, Drucker, Digitalkamera

  • Familien bei Medienerziehung unterstützen / beraten

Bewegungserziehung

Mathematische Bildung und Förderung

Naturwissenschaftliche und technische Bildung

Ethische und religiöse Bildung

Umweltbildung und Erziehung

Musikalische Bildung und Erziehung

Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung

Gesundheitserziehung

Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

Sprache und Literacy

Informations- und Kommunikationtstechnik, Medien

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